Dienstag, 17. Oktober 2017

Werbung: Auszeit in einem kunstvollen Hotel

Wasserfall Bad Gastein

Nach gefühlter Ewigkeit ist es jetzt bald soweit und ich nehme mir eine Auszeit nur für mich. Na ja nicht ganz, der Hund kommt mit. Doch auch der freut sich bestimmt. Hat er doch endlich mal wieder die Aufmerksamkeit so ziemlich für sich alleine. Denn das kommt im Alltag manchmal ebenfalls zu kurz. Auch wenn der Gedanke daran schon etwas eigenartig ist, so freue ich mich auf das Hotel und die Umgebung. Ein Hotel das der Hausherr mit seiner Kunst verschönt findet man ja schließlich auch nicht an jeder Ecke.


Außenbereich Eingang Impuls Hotel Tirol

Im Gasteiner Tal finden zweimal im Jahr die Yoga Tage statt und das Impuls Hotel Tirol ist einer der Hotpots dieses Events. In diesem Herbst stehen sie unter dem Motto "Quelle der Inspiration". Im Hotel gibt es viele Möglichkeiten sich inspirieren zu lassen. Vor allem von den kunstvollen Impulsen des Hausherren Christoph Weiermayer.

Willkommen 1

Bei den meisten von uns wird die linke Gehirnhälfte deutlich mehr gefordert als die rechte. Denn das Beachten von Regeln und Anweisungen, lesen, schreiben, rechnen und sprechen steht für alle auf der Tagesordnung. Intuitiv, emotionell, kreativ und nicht zeitorientiert zu sein dagegen meistens weniger. Aus diversen Fortbildungen ist mir all das hinreichend bekannt. Ebenfalls bekannt ist mir, dass auch im Gehirn bestimmte Bereiche verkümmern, wenn sie nicht gefo(ö)rdert werden.


Solch einen kreativ gestalteten Tisch findet man in keinem anderen Hotel

Ruhe hat man im Gasteiner Tal und im Hotel ganz sicher, wenn man diese wünscht

Empfangsbereich des Hotels

Bekanntlich ist ja der Geist willig und das Fleisch schwach. Denn basierend auf dem oben bereits angemerkten Wissen, stehen Leinwände, Farben und Pinsel schon seit Jahren hier im Keller und werden im Alltag - na was wohl - nicht angerührt. Denn irgendwie ist aller Anfang schwer.

Stellen doch Prägungen aus der Schulzeit bei mir ebenfalls ein Hindernis dar. Denn im Sinne dessen was ich im Kunstunterricht beigebracht bekommt, liegt meine Stärke ganz sicher nicht im Malen. Deshalb fand ich Kunstunterricht nie entspannend sondern immer blöd.  Dem was dort an Leistung erwartet wurde, konnte ich nie gerecht werden.


Alle Zimmer sind mit Bildern versehen, die in farblicher Harmonie zur Einrichtung stehen
Bild mit dem Logo des Impuls Hotels

Bilder geben den Fluren eine ganz persönliche Note
 

Im Wasser 1

Freude 1

Mit warmen Farben harmonisch abgestimmter Wellnessbereich

Eines der Radonbäder

Auf dem Flur im Therapiebereich

Vor dem Hotel: erste öffentliche Büchervitrine Bad Hofgasteins

Das Impuls Hotel Tirol bietet neben Yoga Einheiten und einem breit gestreuten Programm  Workshops mit Christoph Weiermayer an. Den Gästen steht rund um die Uhr ein Atelier offen, in dem sie sich künstlerisch ausprobieren können. Den Versuch zu wagen ist mir zumindest bei den vielen künstlerischen Impulsen nicht schwer gefallen.


Das Ergebnis eines Experiments

Eine rechteckige Leinwand den eigenen Vorstellungen entsprechend zu gestalten ist gar nicht so einfach. Die schwerste Hürde daran ist eigentlich, die eigenen Erwartungen und Vorstellungen loszulassen. Sonst mischt die linke Hirnhälfte mit ihren Anweisungen mal wieder ziemlich stark mit. Was mein innerer Kritiker zu dem Bild sagt, davon das fällt hier am besten unter den Tisch. Dessen Kommentar war da nicht gefragt 😉. Das nächste Experiment mit Farben auf der Leinwand ist bereits angedacht 😊.


Kirchbach Bad Hofgastein

Der Yogaherbst  "Quelle der Inspiration"im Gasteiner Tal  bietet die Möglichkeit in 250 Yogaeinheiten mit 40 Yoga-Lehrenden unterschiedliche Yogastile kennenzulernen. Manche Einheiten finden je nach Wetterlage in der einzigartigen Naturlandschaft des Nationalparks Hohe Tauern statt.

Nachdem mein Göga (Begriff geklaut bei Tina 😉) in der letzten Zeit die Autofahrten an den Urlaubsort übernommen hat, ist der Gedanke daran diesmal selbst zu fahren etwas gewöhnungsbedürftig. Doch ganz unabhängig davon freue ich mich auf die Yogaeinheiten bei Alexandra Meraner und Christine Ranzinger sowie den Workshop "Intuitives Malen mit Acryl" bei Christoph Weiermayer.


Nehmt ihr euch auch manchmal eine Auszeit vom Alltag?





Sonntag, 8. Oktober 2017

Die schönen Seiten des Älterwerdens


Es gibt weder Gutes noch Schlechtes; 

erst das Denken macht die Dinge so 

(frei übersetzt: W. Shakespeare)


Die Alcazaba, eine Festungs- und Palastanlage oberhalb von Málaga

Ines Meyrose hat vor einiger Zeit zur Blogparade zum  Thema "Die schönen Seiten des Älterwerdens" aufgerufen, an der ich mich nun gerne beteilige. Viele Bloggerkolleginnen haben dazu auf ihren Blogs schon ihre Meinung kundgetan. Nach meinem Empfinden sieht man das Älterwerden mit 50 + aus einem anderen Blickwinkel als vielleicht mit Mitte 40. Denn es geht noch einmal verstärkt darum Vorstellungen über sein Äußeres und darüber wie das eigene Leben bis dahin gelaufen sein sollte loszulassen und sich von Dingen die plötzlich nicht (mehr) zu einem passen, zu verabschieden. Dabei kann es sich um Freunde oder den Partner von dem man sich weg entwickelt hat oder auch den Job handeln. Fragen wie: "Was ist mir wirklich wichtig?" oder" Wohin will ich eigentlich?" gewinnen stärker an Bedeutung als in den Jahren vorher, weil das Bewusstsein für die eigene Endlichkeit noch deutlicher wird. Solche Prozesse sind nicht immer einfach und oft auch mit Trauer und Traurigkeit verbunden.

Die Meinung vieler meiner Vorschreiberinnen, Älterwerden sei nichts für Feiglinge, teile ich bedingungslos. In einer Gesellschaft, in der Jugendlichkeit und Leistung einen so hohen Stellenwert hat, für sich persönlich schöne Seiten am Älterwerden zu entdecken, ist wahrhaftig eine Herausforderung. Insbesondere auch deshalb, weil wir uns ja wesentlich leichter damit tun, stets auf die negativen Seiten der Dinge zu schauen.

Eine der schönen Seiten des Älterwerdens ist für mich, dass sich der Blick auf die Dinge ändert und einem die Einzigartigkeit ganz anders ins Auge fällt und auch als solches in Erinnerung bleibt. Etwas so Besonderes wie z. B. die Alcazaba in Málaga gesehen zu haben, verliert dann an Selbstverständlichkeit. Das erfüllt mich mit großer Dankbarkeit für all die schönen Dinge, die ich sehen und erleben darf. Dem schließt sich an, dass ich mir erlauben kann, zu leben und Dinge zu genießen statt das Leben an mir vorbei rauschen zu lassen (wie Sunny in ihrem Artikel zum Thema so treffend erwähnt). Es lässt mich erahnen, das nicht nur Dinge einzigartig sind, sondern jedem Lebenwesen ebenfalls diese Einzigartigkeit inne wohnt.

  
Bewerbungsfoto zum beruflichen Wiedereinstieg

Ob ich beruflich mein Potential voll ausschöpfe oder ausgeschöpft habe, darüber habe ich mir nie großartig Gedanken gemacht. Mir ist es wichtig, Spaß an dem zu haben was ich mache. Mit dem Begriff "sich unter Wert verkaufen" kann ich dabei wenig anfangen. Denn mit zunehmendem Alter verschieben sich die Werte und vor allem die (harten) Urteile sich und anderen gegenüber. Überhaupt betrachtet man die Dinge etwas nachsichtiger. Perfekt sein wird weniger wichtig sondern eher echt sein im Sinne von authentisch.


Kleidungstechnisch ist hier schon viel mehr Farbe im Spiel

Den Augenblick zu genießen und zu feiern gehört ebenfalls zu den schönen Seiten des Älterwerdens

Jedes Wochenende unterwegs sein zu müssen, ist längst passé. Momente die ich mit Menschen verbringen darf, die mit mir auf einer Wellenlänge schwimmen, empfinde ich als unendlich kostbar. Für Gespräche, die meinen Horizont erweitern, schlage ich mir gerne mal eine Nacht um die Ohren. Über den Tellerrand zu blicken ist viel unkomplizierter, wenn sich das Schubladendenken erst einmal minimiert. Das fällt im Alter oft leichter als in jungen Jahren. Denn hat man sich selbst schon mal in so einer Schublade wieder gefunden, führt das dazu die eigenen Urteile schneller zu hinterfragen oder ganz fallenzulassen.


Blick auf den Hamburger Hafen in der Dämmerung

Die Dinge so zu akzeptieren wie sie sind und damit gelassen umgehen zu können, ist ein Vorteil, den das Älterwerden ebenfalls mit sich bringt. Wir leben hier in Bayern als sogenannte "Zugereiste". Damit habe ich keinerlei Probleme. Spannend finde ich vielmehr, dass die Mentalität der Menschen in den unterschiedlichsten Gegenden Deutschlands so verschieden ist. So wie sich Landschaft und Natur zwischen Nord und Süd unterscheiden, so unterscheidet sich auch das Naturell der Menschen. Im Alter fällt es leichter solche Mentalitätsunterschiede mit Gleichmut zu betrachten. Sowohl die Landschaft als auch das Naturell der Menschen gefällt mir im Süden wie im Norden gleich gut. Es ist anders und damit weder besser noch schlechter.....


Interessante Begegnung: Eine Oma aus Legosteinen im Legoland Günzburg

Bekanntschaft mit den Klischees einer Oma und wie diese so aussieht durfte ich im Legoland in Günzburg machen. Inzwischen bin ich selber Oma und habe mit der aus dem Legoland wenig gemeinsam. Allerdings gehört das Omasein mit zu einer der schönsten Geschenke meines Lebens. Heute habe ich von meiner Enkelin ein Ständchen am Telefon bekommen. Sie hat mit ihren 2,5 Jahren "Chöre" von Mark Forster für mich gesungen. Das war das Highlight meines heutigen Tages. Während der Zeit, die ich mit meiner Enkelin verbringe, ist alles andere Nebensache für mich. Sie ist eine tolle Lehrmeisterin darin, mir aufzuzeigen, nur im gegenwärtigen Moment zu sein. Auch wenn sie lebhaft und anstrengend ist, die Zeit mit ihr genieße ich total. Denn im Gegensatz zu den eigenen Kindern, kann ich die Verantwortung für sie wieder abgeben.

Mutter und Oma zu sein sehe ich als Lebensmodell an, welches ich für mich gewählt  habe (zumindest das Modell der Mutter 😉). Wer als Frau für sich ein anderes gewählt hat, hat sich diesbezüglich niemand anderem gegenüber zu erklären. Glücklicherweise leben wir in einer Gesellschaft, in der wir die Freiheit haben, als Frauen unseren Weg selbst zu wählen.

Gleich geht's los: Am Flughafen vor dem Abflug nach Valencia

Das mich mein Umfeld manchmal für "schrullig" hält ist mir ziemlich egal. Meine Meinung kann ich heute viel klarer und selbstbewusster vertreten als vor einigen Jahren. Ich muss mit der Tür, mit der ich dann ins Haus falle ja nicht gleich alle erschlagen. Überfahren lasse ich mich längst nicht mehr so schnell und ein X für ein U verkaufen, ist auch vorbei.

Das Älterwerden mit dem Herbst des Lebens zu vergleichen, halte ich für ziemlich realistisch. So wie der Herbst durchaus schöne und stürmische Zeiten mit sich bringt, kann es auch beim Älternwerden manchmal ganz schön stürmisch zugehen. Ob und wie jeder damit klar kommt, hängt sehr von der Einstellung zum Älterwerden ab. Erfreulich das unsere Generation längst nicht mehr daran gebunden ist, die Klischees der Alten aus den Generationen vor uns leben zu müssen.

Den Post beschließe ich mit der Rede, die Charlie Chaplin zu seinem 70. Geburtstag hielt und für mich sehr treffend die schönen Seiten des Älterwerdens aufzeigt:

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist –
von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.


Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.


Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man „REIFE“.


Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.


Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,
aber heute weiß ich, das ist „SELBSTLIEBE“.


Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.


Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es „BEWUSSTHEIT“.


Als ich mich zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute „HERZENSWEISHEIT“.


Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN !

Ein Hoch auf die schrulligen Alten oder wie seht ihr das? 😉




Sonntag, 1. Oktober 2017

Der Herbst und seine schönen Seiten

Herbstmarkt und Altstadtfest in Nürnberg

Der Wechsel vom Sommer in den Herbst war diesmal irgendwie ziemlich abrupt. Nun sind die etwas wärmeren Tage gezählt und inzwischen wird es auch deutlich früher dunkel. Der Herbst gehört als Jahreszeit zu meinen Favoriten. Ich mag die Vielfalt der Farben, die er hervor bringt. Das Wetter ist oft noch beständig genug für Kurzausflüge. In vielen Orten finden Märkte statt und es macht Spaß über diese zu schlendern. Mich zieht es immer wieder nach Nürnberg, weil die Stadt einfach irgendwas an sich hat, was mich anzieht. Im September sind dort der Herbstmarkt und das Altstadtfest an den Wochenenden Anziehungspunkt für viele Besucher. Wer die Möglichkeit hat sollte in Nürnberg daher in diesem Zeitraum seinen Besuch besser unter der Woche einplanen.


Der letzte schöne Tag im September in Memmingen

Am letzten schönen Tag in September haben wir uns spontan entschlossen, einen Ausflug nach Memmingen zu machen. Die Altstadt ist wirklich sehenswert und es gibt an vielen Stellen die Möglichkeit draußen zu sitzen. Bei 23 Grad haben sich viele auch dafür entschieden, denn möglicherweise war das in diesem Jahr die letzte Gelegenheit dazu.


Diese Bushaltestelle wurde passend zum Herbst dekoriert

Die Fotoqualität hat bedingt durch die einsetzende Dämmerung etwas gelitten

Das Schaufenster im Hintergrund präsentiert die neue Herbstmode

Heute am 1. Oktober zeigt sich der Herbst von seiner eher ungemütlichen Seite. Doch auch das gehört zu dieser Jahreszeit, in der die Bauern fleißig damit beschäftigt sind, das zu ernten was sie gesät haben. An solchen Tagen nehme ich als bekennender Teetrinker und -fan gerne die Gelegenheit wahr, es mir mit einer guten Tasse Tee auf der Couch gemütlich zu machen. Gewürze wie Ingwer, Chili und Zimt werden hier jetzt so langsam wieder aus der Ecke geholt. Einer Kürbissuppe verpassen einige von ihnen den letzten Schliff.

Herbstliche Deko und die Duftlampen kommen auch wieder zum Einsatz
  
Wie viele hoffe natürlich auch ich auf einen goldenen Oktober und bei Schmuddelwetter verkrieche ich mich mit einer Tasse Tee unter die Decke. Beim Geruch von Zitrusdüften aus der Duftlampe denke ich dann darüber nach, ob ich dem Herbst des Lebens etwas schönes abgewinnen kann. Vielleicht klappt es dann ja noch mit einem Beitrag zu "Die schönen Seiten des Älter werdens" bei Ines Meyrose. 

Könnt ihr euch mit dem Herbst als Jahreszeit anfreunden?

Dienstag, 19. September 2017

*Werbung ohne Bezahlung: Yoga und der Herbst des Lebens

Im Sommer ein Rinnsal, im Winter fast ein Bächlein

Während die einen aus der Bloggergemeinde hier im Süden Deutschlands anlässlich des kürzlich gestarteten Oktoberfestes ganz in Feierlaune schwelgen, denken andere über Löffellisten nach. Das Oktoberfest lockt mich nicht wirklich obwohl es gar nicht so weit entfernt ist. Und mit einer Löffelliste habe ich mich bisher eigentlich nicht ernsthaft auseinander gesetzt. In meinem Leben toben gerade recht häufig in irgendeiner Form die Herbststürme. Sie machen mir ab und an deutlich, dass die biologische Uhr jenseits der 50 den Herbst des Lebens so langsam einläutet.

Die Feste zu feiern wie sie fallen, ist ganz sicher ein guter Vorsatz. Der lässt sich allerdings manchmal nicht wunschgemäß umsetzen. So konnte ich vor kurzem meinen Geburtstag leider nur bedingt mit Menschen verbringen, die ich an diesem Tag gerne um mich gehabt hätte. Manchmal kommt das Leben nicht unbedingt einem Wunschkonzert gleich. Ob es da wohl hilfreich ist, dem ganzen mit einer Löffelliste Sinn und Ziel zu geben?

Im Moment freue ich mich da dann doch eher wöchentlich auf den Freitag. Der läutet bei mir zwar meistens nur bedingt das Wochenende ein. Allerdings kann ich mir aus der aktuelle Folge des Yoga Magazins des ORF in der Mediathek (*Werbung ohne Bezahlung) spätestens am Samstag für die kommende Woche stets neue Übungsanregungen holen. Mein besonderes Interesse gilt hier dem therapeutischen Yoga, weil es zwar anspruchsvoll ist und trotzdem keine Akrobatik-Stunde. Einblicke in die gehobenen Künste so mancher Asanas kann man dort trotzdem erhaschen. Nebenbei wird man auch noch an ganz besondere Orte auf dieser Welt mitgenommen. Ob über die Dächer Wien's oder ins energievolle Gasteiner Tal und für die die es orientalisch mögen gibt es wunderschöne Bilder aus Dubai. So mancher Yoga Fan in Deutschland beneidet unsere österreichischen Nachbarn um dieses TV Format.

Welchen Stellenwert hat eine Löffelliste für euch?

Donnerstag, 7. September 2017

Was war los im August?

Urlaubseindrücke die auch bald schon wieder 4 Wochen her sind

Der Urlaub liegt jetzt bald wieder einen Monat zurück und die Zeit rast weiter. Manchmal würde ich da ganz gerne die Notbremse ziehen und sie für eine Weile anhalten. Der Herbst klopft nun schon ganz offensichtlich an unsere Türen und es gilt sich auf ihn einzustellen. Einige waren nicht so begeistert vom vergangenen Sommer. Nun, ich kann mich nicht beklagen. Das Wetter war zwar mitunter wechselhaft und doch stellenweise ziemlich warm, ab und zu hier in Bayern sogar richtig heiß.

In der letzten Zeit habe ich mich rar gemacht hier auf dem Blog und auch auf den Blogs aus meiner Leseliste. Auch wenn ich das nicht ganz so gerne wahrhaben will, so gibt es Zeiten, wo mich gesundheitlich ein paar unliebsame Bekannte in meiner Aktivität eindämmen. Natürlich könnte ich das jetzt ganz platt auf die Menopause oder sonstiges schieben, aus meiner Sicht hat das allerdings nur zweitrangige Bedeutung.

Vor etlichen Jahren hatte ich einen Autounfall, dessen Spätfolge ein Bandscheibenvorfall im Halswirbelbereich ist. Was schon mal ein Dauerklingeln im linken Ohr nach sich zieht. In den letzten Wochen ist es mir leider nicht so besonders gut gelungen, einen guten Umgang mit dem Tinitusgeräusch zu pflegen. Die Lautstärke ist oft schlecht zu ignorieren und das macht mich müde und nimmt mir derzeit zum Teil auch die Freude an vielen Dingen.

Nach der Arbeit dann noch längere Zeit am PC zu verbringen, ist gerade oft nicht möglich. Bleibt nur zu hoffen, dass sich bald Besserung einstellt, weil der Piepton auf die Dauer doch recht anstrengend ist. Dehnungsübungen für den Nacken bringen zwar Linderung und doch braucht es seine Zeit bis sich alles einigermaßen normalisiert. Vielleicht ist es auch einfach angebracht, mal eine Weile einen Gang runterzuschalten und sich damit zu arrangieren das jenseits der 50 manchmal ein anderes Tempo angeschlagen gehört als mit Mitte 20 😉.

Ein paar Tage Auszeit wären jetzt eine tolle Sache

Bitte seht es mir nach liebe Leser, wenn ich meinen Fokus im Moment eher auf meine Gesundheit lege als auf die Bloggerwelt. Es kommen hoffentlich auch bald wieder bessere Zeiten.

Gibt es gesundheitliche Leistungstiefs bei euch? Wie geht ihr damit um?

Mittwoch, 30. August 2017

Beautytipp: Was hilft bei verschwollenen Augen?

* Werbung für ein selbstgekauftes Produkt

Das ich nicht gut mit Hitze und Sonne kann, ist hier ja kein Geheimnis mehr. Auch wenn ich manchmal nicht unbedingt dazu beitrage, die Situation durch mein Verhalten zu entschärfen verbessern, begünstigen heiße Sommer Dinge auf die ich gerne verzichten würde. Das es wichtig ist, ausreichend zu trinken, ist mir durchaus bekannt. Allerdings bekomme ich auch an heißen Tagen nicht mehr als 1,5 bis 2 Liter an Flüssigkeit runter. Selbst die wage Idee das die Zusammenhänge  dann doch etwas komplexer sind, hilft mir in dem Moment leider nur bedingt weiter. Auf jeden Fall kommt es im Sommer bei extremer Wärme häufiger vor, dass ich mit geschwollenen Augen aufwache.

Der Start in den Tag gestaltet sich dadurch irgendwie unangenehm. Ein kleines Seidenkissen gefüllt mit Körnern und Kräutern schafft zwar zunächst Abhilfe, doch sobald ich es von den Augen nehme, zeigt sich das Problem sehr schnell wieder. Manchmal kommt man auf die einfachsten Dinge nicht. Woher denn auch? Kannte ich das Wunderwässerchen, welches zur Lösung meiner Unpässlichkeit beiträgt, bis dahin nur als Backzutat in der (Vor)weihnachtszeit. Die Rede ist hier von *Rosenwasser und zwar für die Nutzung im Gesicht bitte nur in Bio-Qualität.

Zur einfacheren Verwendung habe ich das Bio Rosenwasser in eine Flasche mit Zerstäuber umgefüllt

*Rosenwasser soll im kosmetischen Bereich ein Alleskönner sein. Man kann es als Toner benutzen, um die Haut zu reinigen. Es soll bei unreiner Haut helfen, weil es antibakteriell wirkt und Rötungen neutralisiert. Zur Haarpflege wird es ebenfalls empfohlen. Bis dahin hatte ich lediglich ein Gesichtstonic mit *Rosenwasser in Gebrauch und kam damit bis auf die Tatsache das der darin enthaltene Alkohol meine Haut leicht austrocknete, ganz gut zurecht.

Absolut überzeugt bin ich allerdings von seiner Wirkung bei Puffy-Eyes verschwollenen Augenlidern und Augenringen. Natürlich kann ich hier immer nur für mich sprechen schreiben, denn mich hat die Wirkung überzeugt. Schnell zwei Wattepads damit eingesprüht, ein paar Minuten auf die geschlossenen Augen gelegt und schon war das unangenehme Gefühl und die Schwellung verschwunden.

*Rosenwasser entsteht bei der Destillation von Rosenöl. Hergestellt wird es meist in orientalischen Ländern wie Marokko, der Türkei oder im Libanon. Ein toller Nebeneffekt bei der Anwendung ist, das es zart nach Rosen duftet.

Habt ihr auch ein Geheimwässerchen im Schrank, das ihr bei dem Gefühl völlig zerknauscht zu sein, hervor holt?  

Freitag, 25. August 2017

5 Dinge ohne die ich im Urlaub nicht sein kann - Ü30Blogger & Friends





Alle freuen sich auf den lang ersehnten Urlaub. Ohne zu Packen fährt allerdings niemand los. In der Ü30Blogger & Friends Aktion geht es daher um 5 Dinge ohne die ich im Urlaub nicht sein kann. Obwohl mein letzter Urlaub quasi gerade erst um ist, ist das gar nicht so leicht zu beantworten wie zunächst gedacht.

Sowohl in der Vorbereitungsphase als auch im Urlaub selbst finde ich es ganz wichtig, mindestens mal einen Gang zurückzuschalten. Im Urlaub gelingt mir das meistens auch ganz gut. Beim Packen und in der Vorbereitung auf die Abreise geht es allerdings meist recht chaotisch zu. Da wird vor der Abfahrt mal schnell noch das Eine oder Andere irgendwo raus gekramt und flux in irgendeine Tasche gesteckt. Mit leichtem Gepäck reisen war bei mir gestern - sprich das ist schon einige Jahre her. Es kommt mir so vor als ob inzwischen aus unerklärlichen Gründen der halbe Hausrat mit muss. Auch wenn dazu meist wenig Anlass besteht. Na, Hauptsache die Reiseunterlagen, beide Ausweise und der Impfausweis vom Hund sind gut verstaut und bei Bedarf schnell zur Hand 😅.


Wichtiges Utensil das mit muss: mein eigenes Kopfkissen

Das wichtigste was bei Reisen mit ausreichend Platz mit muss, ist mein Kopfkissen. Schon seit vielen Jahren habe ich Probleme mit dem Nacken, die häufig zu Kopfschmerzen führen. Da ein unbequemes Kissen dies begünstig, schleppe ich wann immer möglich mein eigenes Kopfkissen mit in den Urlaub. Für mich gibt es nichts schlimmeres als einen tollen Urlaubstag  mit steifem Nacken oder Kopfweh zu verbringen.


Schlafbrille und Ohrstöpsel müssen ebenfalls mit
 
Bleiben wir doch dann gleich noch beim Thema Schlaf: auch ständig mit im Gepäck ist eine Schlafbrille und Ohrstöpsel, denn unausgeschlafen macht kein Urlaubsausflug wirklich Spaß. Beides kam bisher noch nicht zum Einsatz, weil nicht unbedingt nötig. Aber sicher ist sicher 😎.

Im Versuch haben sich die Ohrstöpsel als nicht besonders tauglich erwiesen. Sind sie doch schneller wieder aus den Ohren geflogen als sie drin gewesen sind. Für den "Ernstfall" muss da für's nächste Mal unbedingt was tauglicheres her 😟.


Ohne Hausschuhe geht auch im Urlaub nix

Zugegebenermaßen bin ich kein passionierter Barfussläufer und werde das in diesem Leben wahrscheinlich auch nicht mehr werden. Daher befinden sich auf jeden Fall stets Hausschuhe im Gepäck. Bisher fand ich nur in 2 Hotels den Fussboden so einladend und angenehm, um mich dort  zumindest mal im Barfusslaufen zu versuchen.


Im Sommer geht ohne Hut nix.

Wie hier schon mehrfach erwähnt, verlasse ich bei Sonnenschein das Haus nicht ohne Kopfbedeckung. Daher ist im Sommer mindestens ein Hut mit dabei. Eigenartigerweise landen neuerdings mehr Hüte im Gepäck. Könnte ja sein, das die Farben von nur einem Hut nicht zu jedem Outfit  passen 😉.


Mein Notfallkit passt in (fast) jede Handtasche

Immer in der Handtasche und somit auch im Urlaub habe ich mein Notfallkit. Dieses besteht aus einem Reisenageletui, einem kleinen Taschenmesser, einer homoöpathischen Miniapotheke (Arnika und im Sommer immer Apis), sowie einem Notfallspray. Im  letzten Urlaub wurde ich von einer Wespe gestochen, die mir im Schulterbereich irgendwie unter das T-Shirt gekrabbelt war. Da war ich froh, das Apis sowie einen Tiegel mit Kokosöl dabei zu haben. Ruckzuck waren die üblichen Folgen eines Wespenstichs verschwunden.


Hier ist es ganz einfach im Urlaub mal einen Gang runterzuschalten oder auch zwei 😉

Abschließend war es nicht ganz so einfach, sich auf 5 Dinge zu beschränken, die mit müssen. Auch wenn meisten Hotels heute mit Seife, Shampoo und Duschgel ausgestattet sind, muss auch da bei mir das eigene Zeugs mit. Lesestoff habe ich ebenfalls dabei. Der kommt bei sehr gutem Wetter allerdings oft nicht zum Einsatz. Handy und Fotoapparat gehören ebenfalls zur Standardausrüstung. Auch wenn es alle möglichen netten Apps gibt, die sich im Urlaub sinnvoll einsetzen lassen, ist das Handy dann Nebensache. Der Familie wird kurz mitgeteilt das wir gut angekommen sind und das war's auch schon. Abstand vom Alltag =  stark eingeschränkte Nutzung vom Smartphone im Urlaub. Denn irgendwas muss ja eingeschränkt werden, wenn schon der halbe Hausrat mit auf Reisen geht 😀.


Für schönes Wetter gibt es in deutschen Landen meist keine Garantie


Zu den 5 materiellen Sachen die mit müssen, braucht es für mich neben der Bereitschaft mindestens einen Gang runterzuschalten, 4 weitere Dinge die das Ganze abrunden. Das ist: Freude daran mich auf was Neues einzulassen; dankbar für alles zu sein, was ich aus einem Urlaub mitnehme; den  Menschen sowie ihrer Kultur mit Respekt und Achtung zu begegnen; sowie die Wertschätzung für die Freiheit einen Urlaub ganz nach meinem eigenem Gusto gestalten zu können.


Ist der Hund im Urlaub zufrieden, freut sich der Mensch

Uns ist es wichtig, auf fast all unsere Reisen unseren Hund Rocky mitnehmen zu können. Als "Familienmitglied" kommt er im Alltag manchmal etwas zu kurz und so genießen wir im Urlaub die gemeinsame Zeit miteinander. Ein entspannter Urlaub im Hotel für Hund und Hundehalter ist ein seltenes Privileg das wir bereits zweimal erleben durften und daher ganz besonders zu schätzen wissen. 

Schaut doch auch mal was die anderen Teilnehmer der Aktion zu dem Thema meinen: